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Der leise Bürolärm und seine unterschwellig gesundheitsgefährdenden Folgen

Der leise Bürolärm und seine unterschwellig gesundheitsgefährdenden Folgen

Lärm kann im Büro, bei ungünstiger Raumplanung eine Dimension annehmen, die auf das vegetative Nervensystem Einfluss nimmt. Betriebsärzte warnen vor psychischen und gesundheitlichen Schäden durch Lärmbelästigung im Büro.

Ein Büro ist beim Thema Lärm nicht mit einem Stahlwerk zu vergleichen. Doch Kollegen, die diskutieren, herumlaufen, telefonieren, niesen und lachen generieren eine Lärmkulisse von 50 bis 70 Dezibel. Während man in Produktionshallen mit Gehörschutz evtl. Schäden vermeidet, sind vier bis fünf Millionen Büromitarbeiter in Deutschland gesundheitsgefährdendem Lärm aufgrund ungeeigneter oder fehlender akustischer Maßnahmen schutzlos ausgeliefert.

Der Lärm, den die Kollegen erzeugen, ist nicht unmittelbar körperlich unangenehm, wie etwa der Lärm im Stahlwerk. Dennoch wirkt er fast noch intensiver – er schadet unterschwellig. Gerade bei Arbeiten, die Konzentration, Kreativität und Genauigkeit erfordern, ruft die Geräuschkulisse im Büro oft Stressreaktionen und dadurch die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol hervor. Die Folgen sind nicht nur Leistungsschwankungen, Konzentrationsschwierigkeiten, brennende Augen, Kopfschmerzen und Müdigkeit, sondern oft auch Bluthochdruck und eine gesteigerte Herzfrequenz. Auf Dauer können nervtötende Geräuschkulissen zu Tinnitus, Burn-out und weiteren psychischen Erkrankungen führen.

Wieso macht Bürolärm krank?

Schall wird im Innenohr in Nervenimpulse umgewandelt, diese werden dann im Gehirn verarbeitet. Da unser Gehör als Warn-Organ fungiert, nimmt es unvermeidbar rund um die Uhr Schallwellen aus der Umgebung auf und verarbeitet diese. Ist es unsere Lieblingsmusik, empfinden wir Wohlbefinden. Sprechen wir von Lärm, ist damit immer ein unangenehm empfundener Schall gemeint. Dieser setzt den Menschen quasi unter Strom und erzeugt erhöhte Aufmerksamkeit, Anspannung, Schrecken, Angst, Belästigungsgefühle oder Schmerz.

Hinzu kommt, dass der Büromitarbeiter im schlecht geplanten Büro oft gegen Hintergrundgeräusche arbeiten muss. Dabei ist Konzentration nichts anderes als das Ausblenden störender Reize, die dem Menschen ungewollt überproportional viel Aufmerksamkeit und Energie rauben.

Da das Gehör sehr nah am sogenannten Aktivierungszentrum des Gehirns liegt und die Nervenwege daher relativ kurz sind, entsteht schnell eine extreme Dauerbelastung, die unwillkürlich zu gesundheitlichen Problemen führt.

Viele Arbeitgeber haben bislang kaum ein Bewusstsein für die Bedeutung der Akustik im Büroalltag. Häufig wird das Problem gar nicht oder zu spät erkannt. Dabei ist Abhilfe durch eine professionelle Fachplanung, oft auch durch die nachträgliche Installation von geeigneten Absorbern schnell geschaffen.

Wenn man bedenkt, dass die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern durch Bürolärm um fünf bis zehn Prozent sinkt, so muss man noch nicht einmal die erhöhten Personalkosten berechnen, um für die Investition in geeignete akustische Maßnahmen eine positive Rentabilitätsberechnung zu erstellen.

Doch Vorsicht! Jede Büroraumform braucht ein spezifisches Akustikprofil. Nur der gezielte Einsatz von schalldämmenden und -dämpfenden Oberflächen und Materialien ermöglicht ein ideales leistungs- bzw. gesundheitsförderndes Umfeld.

Unsere burondo.de-Experten helfen Ihnen gerne die maßgeschneiderte, effektive und wirtschaftliche Akustiklösung zu finden!

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